Das Alphabet für Kinder: Buchstaben, Namen und Wörter
A wie Apfel, B wie Bär, Z wie Zug: Tippe einen Buchstaben an und hör seinen Namen, dann die zwei Wörter, die mit ihm anfangen. Das ganze ABC von A bis Z, dazu Ä, Ö, Ü und ß.
Das ABC von A bis Z: Name des Buchstabens und zwei Wörter
Tippe auf jede Silbe, um sie zu hören.
Liste: Das Alphabet (59 Wörter)
Tippe auf ein Wort, um es zu hören.
Wörter mit Selbstlauten: a, e, i, o, u
Wörter mit Mitlauten
Wörter mit Umlauten: ä, ö, ü
In Silben: Das Alphabet
Spiel: Hören und finden
Hör ein Wort aus der Liste und finde es unter vier ähnlichen Wörtern. Acht Runden, etwa zwei Minuten.
Spiel: Wort aus Silben bauen
Hör das Wort und bau es aus den Silbenkärtchen. Sechs Runden.
Kurz gesagt
Wie viele Buchstaben hat das deutsche Alphabet?
Das deutsche Alphabet hat sechsundzwanzig Buchstaben von A bis Z, dazu kommen die Umlaute Ä, Ö und Ü und das Eszett ß. Fünf Buchstaben sind Selbstlaute (a, e, i, o, u), die übrigen sind Mitlaute. Jeder Buchstabe hat einen Namen, zum Beispiel be, ha, jot, fau oder ypsilon, den man zum Buchstabieren braucht. Zum Lesen lernt ein Kind aber vor allem den Laut des Buchstabens: Das M heißt em, klingt in Maus aber wie mmm. Der Name und der Laut sind also nicht dasselbe.
- Das deutsche Alphabet hat sechsundzwanzig Grundbuchstaben, dazu Ä, Ö, Ü und ß.
- Die Selbstlaute sind a, e, i, o und u; Ä, Ö und Ü heißen Umlaute.
- Das ß heißt Eszett oder scharfes S und steht nie am Anfang eines Wortes.
- Zum Lesen braucht ein Kind den Laut eines Buchstabens (mmm) mehr als seinen Namen (em).
Jede Zeile der Tabelle zeigt einen Buchstaben groß und klein, seinen Namen und zwei Wörter, die mit ihm anfangen. Tippen Sie den Namen an, um ihn zu hören, danach die Wörter. Die Namen sind die, die in der Schule gesagt werden: be, ce, de, ef, ge, ha, jot, ka, el, em, en, pe, ku, er, es, te, fau, we, ix, ypsilon und zett. Für das X gibt es nur ein Wort, das Kinder kennen: Xylofon. Das ß steht nie am Wortanfang, deshalb stehen in seiner Zeile zwei Wörter, in denen es vorkommt: Fuß und Straße. Mehr dazu auf den Seiten Umlaute und Wörter mit ß.
Den Namen der Buchstaben zu kennen, hilft beim Aufsagen des ABC und beim Buchstabieren. Zum Lesen zählt aber der Laut: Das M heißt em, und es ist der Laut mmm, der sich mit a zu ma verbindet. Darum lernen Kinder in der ersten Klasse zuerst die Laute, oft mit einer Anlauttabelle, und erst später das ganze Alphabet in der richtigen Reihenfolge. Die Wörter der Tabelle zeigen auch, wo Name und Laut auseinandergehen: Das V klingt in Vogel wie f und in Vase wie w, das C in Computer wie k und in Cent wie z, das Y in Yak wie j.
Die Seite lässt sich als Alphabet-Blatt ausdrucken, mit allen Buchstaben, den Wörtern und Zeilen zum Schreiben. Viele Kinder verwechseln am Anfang ähnliche Buchstaben wie b und d oder p und q; das ist in der ersten Klasse häufig. Üben Sie ein Paar nach dem anderen, mit einem Merkwort für jeden Buchstaben (b wie Bär, d wie Drache). Bleiben die Verwechslungen in der zweiten Klasse hartnäckig, sprechen Sie mit der Lehrkraft; weitere Übungen zum ersten Laut finden Sie unter Anlaute.
Übungen: Das Alphabet
Das ABC ohne Lied
Sagt das Alphabet zusammen auf und tippt dabei jeden Buchstaben in der Tabelle an: Ihr Kind sagt den Namen, Sie das erste Wort. Am nächsten Tag tauschen Sie die Rollen. Bleiben Sie bei den Buchstaben mit überraschenden Namen stehen: jot, fau, ypsilon, eszett.
Name oder Laut?
Zeigen Sie auf einen Buchstaben. Ihr Kind sagt zuerst den Namen (em) und dann den Laut, mit dem das Wort anfängt (mmm wie Möhre). Fünf Buchstaben am Tag reichen. Der Laut ist es, mit dem Ihr Kind später Silben liest.
Das ABC der Wohnung
Drucken Sie das Blatt aus und sucht in der Wohnung zu jedem Buchstaben einen Gegenstand: Apfel, Bett, Decke. Ihr Kind schreibt oder malt ihn neben den Buchstaben. Für schwierige Buchstaben wie C, Q, X und Y dürfen die Wörter der Seite bleiben.
Häufige Fragen
Wie viele Buchstaben hat das Alphabet?
Das deutsche Alphabet hat sechsundzwanzig Buchstaben von A bis Z. Dazu kommen die Umlaute Ä, Ö, Ü und das ß. Zählt man sie mit, sind es dreißig Buchstaben.
Gehören Ä, Ö, Ü und ß zum Alphabet?
Im ABC, das Kinder aufsagen, kommen sie meist nicht vor. Sie sind aber eigene Buchstaben der deutschen Schrift und werden in der Schule ebenfalls gelernt. Im Wörterbuch stehen Ä, Ö und Ü bei A, O und U, das ß wie ss.
Wann kann ein Kind das ABC?
Viele Kinder sagen das ABC schon im Kindergarten als Lied auf, ohne die Buchstaben zu erkennen. In der ersten Klasse lernen sie die Buchstaben mit ihren Lauten, meist bis zum Ende des Schuljahres. Dass einzelne Buchstaben noch verwechselt werden, ist in dieser Zeit normal.
Soll mein Kind den Namen oder den Laut der Buchstaben lernen?
Beides, aber zum Lesen zählt der Laut. Der Name hilft beim Buchstabieren und beim Sprechen über Buchstaben. Mit dem Laut verbindet ein Kind Buchstaben zu Silben: Wer weiß, dass M wie mmm und A wie a klingt, kann ma lesen, auch ohne den Namen em zu kennen.
Wie heißen die Buchstaben V, Y und ß?
Das V heißt fau, das Y heißt ypsilon und das ß heißt Eszett oder scharfes S. Das V klingt in Vogel wie f, in Vase wie w. Das Y klingt in Yak wie j und in Baby wie i.
Kann ich das Alphabet ausdrucken?
Ja. Mit dem Druckknopf erhalten Sie ein Blatt mit allen Buchstaben groß und klein, den Beispielwörtern und Zeilen zum Schreiben. Es eignet sich auch als ABC-Poster für das Kinderzimmer.